Kommunalpolitik

Was ist ein Naturgarten

Naturnahe Gärten –
Im Einklang mit der Natur gärtnern!

Ökologische – biologische Gärten sollen sich weder
zur „Unkrautwildnis“ noch zum „Naturschutzgebiet“
entwickeln. Es soll sich vorrangig um Erholungs-
räume für Mensch und Natur handeln.
Gärtnerische Gestaltung und Pflege im Einklang
mit der Natur bestimmen das Bild.
In ihnen werden natürliche Entwicklungen
zugelassen, wobei gezielt und kreativ Lebensräume
für die Tier & Pflanzenwelt angelegt werden,
die in der intensiv genutzten Kulturlandschaft in
ihrem Bestand bedroht oder verschwunden sind.

Durch eine stärkere Verwendung heimischer Bäume,
Sträucher und krautartiger Pflanzen (Stauden),
sollen der heimischen Tierwelt der erforderliche
Lebensraum und eine bessere Nahrungsgrundlage
geboten werden. Dabei sollte auf Arten geachtet
werden, die sowohl dem Klima als auch dem
Standort angepasst sind.

So sind fruchttragende heimische Gehölze,
Ranggewächse, Bienen & Insektenweiden, alter
Baumbestand, Wildkräuter & blumenreicher Rasen
(Wiese), Teiche, Dach und Fassadenbegrünung,
Regenwassernutzung, Nist & Bruthilfen, ein Obst
und/oder Gemüsegarten, Kreislaufwirtschaft
(Kompost) nur einige Kriterien, die bei der
Bewertung eine Rolle spielen.

Entscheidend sind Einfallsreichtum und der
Gesamteindruck, den der naturnahe Garten auf
die Betrachter macht.